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Vorlesung Wettbewerbspolitik aus historischer Perspektive (Bachelor)

Zeit/Ort:

  • Vorlesung: Montag 12:00 Uhr bis 13:30 Uhr wöchentlich 15.02.2016 - 30.05.2016, Raum: L7, 3-5 P 044.
  • Übung: Mittwoch 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr wöchentlich 17.02.2016 - 01.06.2016, Raum: L7, 3-5 P 044.

Umfang / Leistungsnachweis:

  • Umfang: 7 ECTS; 4 Semsterwochenstunden (SWS) (2 SWS Vorlesung + 2 SWS Übung).
  • Klausur (90 Minuten) (70%) und Präsentation einer Fallstudie (30%)
  • Optional für BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschaftspädagogik90minütige Klausur (100%), Umfang: 4 ECTS (nur Vorlesung, ohne Übung). 

Kurssprache: Deutsch.

Kursbeschreibung:

In der Veranstaltung betrachten wir die Entwicklung der Wettbewerbspolitik seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Im Vordergrund steht dabei die Veränderung der wettbewerbspolitischen Rahmenbedingungen über die Zeit. Schwerpunktmäßig richtet sich der Blick auf Deutschland, vergleichend gehen wir auch auf die Entwicklung in den USA und in Europa ein.

Ergänzend zur Vorlesung untersuchen wir in der Übung verschiedene Fallstudien, im Rahmen derer ausgewählte Unternehmen im institutionellen Kontext betrachtet werden. Jeder Teilnehmer muss in der Übung eine kurze Fallstudie zu einem klar abgegrenzten Thema präsentieren. Die Präsentation geht mit 30 Prozent in die Gesamtnote ein. Die Themen werden in der ersten Vorlesungswoche bekannt gegeben und vergeben; die Präsentationen beginnen in der vierten Vorlesungswoche.

Ziel der Veranstaltung ist es, wettbewerbspolitische Zusammenhänge zu verstehen und Unternehmensstrategien vor dem institutionellen Hintergrund zu analysieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 4. Fachsemester BSc VWL. Darüber hinaus steht die Veranstaltung auch Studierenden der Studiengänge BA Geschichte, BA Kultur und Wirtschaft sowie MSc Wirtschaftspädagogik offen.

Gliederung:

1. Einführung
    1.1 Ziele der Wettbewerbspolitik
    1.2 Kartellbildung
    1.3 Unternehmenskonzentration
2. Die US-amerikanische Antitrust-Gesetzgebung im 19. und frühen 20. Jahrhundert
    2.1 Ökonomische Ausgangsbedingungen
    2.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
    2.3 "Mergers Waves" in der US-amerikanischen Wirtschaftsgeschichte
3. Legale Kartelle und Unternehmenskonzentration in Deutschland, 1871-1945
    3.1 Kartellbildung und Unternehmenskonzentration zwischen 1871 und 1918
    3.2 Die staatliche Kartellpolitik in der Weimarer Republik
    3.3 Die Konzentrationsbewegung zwischen 1919 und 1932
    3.4 Kartellpolitik im "Dritten Reich"
4. Internationale Kartelle in der Zwischenkriegszeit
    4.1 Die weltwirtschaftliche Bedeutung internationaler Kartelle
    4.2 Fallbeispiel 1: Das internationale Stickstoffkartell
    4.3 Fallbeispiel 2: Die Internationale Rohstahlgemeinschaft
5. Wettbewerbspolitik in der Bundesrepublik
    5.1 Dekartellierung und Dekonzentration
    5.2 Die Entstehung des modernen Wettbewerbsrechts
    5.3 Die Konzentrationsbewegung zwischen 1949 und heute
6. Von der Montanunion zur Europäischen Wettbewerbspolitik
    6.1 Die Gründung der Montanunion und ihre wettbewerbspolitische Bedeutung
    6.2 Die Harmonisierung des Wettbewerbsrechts in Europa
    6.3 Die Wettbewerbspolitik der Europäischen Union

Literatur:

Literaturangaben erfolgen im Rahmen der Vorlesung.

Eine allgemeine Einführung in die Wettbewerbspolitik geben:

  • LeClair, Mark S.: Cartelization, Antitrust and Globalization in the US and Europe, New York, 2011.
  • Motta, Massimo: Competition Policy. Theory and Practice, Cambridge, 2004.
  • Neumann, Manfred: Wettbewerbspolitik. Geschichte, Theorie und Praxis, Wiesbaden, 2000.

Ansprechpartner:

Dr. Alexander Donges, Tel: 0621-181-3428, E-Mail: donges@uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S10.

Blockseminar Historic Stock Market Bubbles (Bachelor)

Anmeldung:

Themenliste und Literaturangaben finden Sie hier:

Themenliste

Der Anmeldezeitraum beginnt am Sonntag, den 22. November 2015 um 22:00 Uhr und endet am Freitag, den 24. November 2015 um 24:00 Uhr. Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: donges@uni-mannheim.de. Die Themenvergabe erfolgt nach dem Prinzip „first-come, first-served“. Bitte geben Sie bei der Anmeldung drei Themen in der Reihenfolge Ihrer Präferenz an. Bitte geben Sie bei der Anmeldung außerdem Ihr aktuelles Fachsemester sowie die Anzahl der bereits erfolgreich absolvierten Seminare an. Maximale Teilnehmerzahl: 14.

Zeit/Ort:

  • Einführungsveranstaltung: Donnerstag, den 18. Februar 2016, 17:15-18:45 Uhr, Raum: tba.
  • Deadline: Die Seminararbeiten müssen bis zum 16. März 2016 via E-Mail eingereicht werden.
  • 1. Blockveranstaltung: Freitag, den 18. März 2016, 09:00-17:00 Uhr, Raum: tba.
  • 2. Blockveranstaltung: Samstag, den 19. März 2016, 09:00-17:00 Uhr, Raum:  tba.

Umfang/Leistungsnachweis:

  • Umfang: 6 ECTS; Blockseminar (2 SWS).
  • Hausarbeit (min. 10 Seiten) (70%) und Präsentation (ca. 20 Min.) (30%).
  • Die Teilnahme an beiden Blockveranstaltungen ist Voraussetzung für den Leistungsnachweis.

Kurssprache: Englisch.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in Ökonometrie (auf dem Niveau von "Grundlagen der Ökonometrie") sind hilfreich.

Kursbeschreibung:

The history of stock market cycles is also a history about bubbles and crashes. Although the long-run behavior of stock prices should reflect the firm's actual ability to generate profits, stock price movements are often driven by irrational expectations about future profits in the short-run. As a consequence, the adjustment process often leads to a severe crash. In this seminar we look back in the past in order to get a better understanding of stock market cycles. Our seminar includes bubbles of three centuries, e.g. the "South Sea Bubble" of 1719/20, various railway manias in the 19th century as well as the "Dotcom Bubble" at the end of the 20th century. We discuss not only the reasons for stock market up-und downswing, but also the consequences for the real economy.

Ansprechpartner:

Dr. Alexander Donges; Tel.: 181-3428; E-Mail: donges@uni-mannheim.de; Büro: L7, 3-5, Raum S10.